Hervorgehoben

Willkommen

Aktuell haben wir Probleme, im Jahr  2026/27  für 220 arme Schüler in 30 Schulen unterhalb vom Mount Everest zu sorgen und acht Lehrer-innen zu bezahlen. Denn die so hilfreichen Bußgelder kommen nicht mehr. Deshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie uns. Jede kleine Gabe hilft und zusammen wird es viel.

Unser Spendenkonto ist: Kinder von Nepal, DE 20 7735 0110 0038 0660 07
bei der Sparkasse Bayreuth (BIC: BYLADEM 1 SBT)

Alles kommt ohne Abzug an. Wir haben keine Büroausgaben. Sie erhalten eine Spendenquittung (immer dafür Ihre Adresse angeben).

„Kinder von Nepal“ hilft in vielen kleinen Dörfern im Distrikt Solukhumbu im Vorhimalaya auf 2500 m Höhe. Der kleine Verein entstand 2014, weil einmal – Jahre zuvor – zwei Pegnitzer unbedingt in den Himalaya wollten. Ihr Trekkingführer dort, Kul Dhoj, erzählte ihnen von seinem Heimatdorf Angpang, das weit abseits liegt, ohne jeden Touristen. Dort baute er auf eigene Faust eine kleine Grundschule, konnte aber die Lehrer nicht mehr bezahlen. Die zwei Wanderer Thomas Knauber und Wolfgang Nierhoff gaben deshalb ab 2007 einen Kalender heraus, dessen Erlös einen Schulneubau mitbezahlte. Spenden und Bußgelder kamen dazu, so dass heute viele Lehrer auch in den umliegenden Dörfern finanziert werden.

Heute hat Lehrerin Uma Karki die Aufgaben von Kul Dhoj übernommen, weil er sich aus Altersgründen zurückzog. Sie sorgt bewundernswert für die Übergabe von Schulkleidung, Schulmaterial, Jacken, Hosen, Schuhen und Rucksäcken für die Kinder – bezahlt von Paten und Patinnen oder von KvN. Ihr Einsatz ist unglaublich. Sie macht mit, weil sie selbst aus größter Armut kommt.

„Kinder von Nepal“ ermöglichte den 18 Müttergruppen der Dörfer kleine Projekte für mehr Selbstständigkeit und sorgt für  Behinderte. KvN brachte auch die dorfeigene neue Genossenschaftsbank von Angpang auf einen guten Kurs. Wir bezahlten armen Familien elf Büffelkühe. Deren Kälber wurden an andere Familien weitergegeben. KvN konnte 2015 nach dem Erdbeben 40 000 Euro Spendengeld an der Regierung vorbei in die Dörfer bringen. Damals nahm der Staat jede Auslandshilfe von den Konten weg und gab seine Hilfsgelder erst an die Familien, als zwei Jahre vergangen waren.

In der Corona-Krise sorgten wir zweimal für Reis-Säcke für 800 Familien.

In Lumbini, an der indischen Grenze, verteilten wir damals Lebensmittel an die ärmsten Familien. Das kommt daher, weil unser Freund Saurav Karna dort herstammt. Er wohnt aber schon seit Jahren mit seiner Frau Sunita in Pegnitz. Ihre Familie lebt in Pokhara.

Wir verkaufen auch immer Kunsthandwerk aus Nepal auf Weihnachtsmärkten, um Geld zu gewinnen.

Schwerpunkte unseres Vereins:

Tätig sind wir neben dem kleinen Dorf Angpang (220 Einwohner) auch in Ghunsa, Maidane, Mude, Bagam, Tingla, Kerung, Necha, Junbesi, Okhaldhunga und Patale. Dazu kommen noch einige abgelegene Schulen. Patale ist am Ärmsten dran: Es liegt weit vom Schuss auf einem einsamen, windumwehten Hügel in 2450 m Höhe.
Wir betreuen auch sechs bedürftige Schüler in Kathmandu und Pokhara.

— Jedes Kind bekommt 130 Euro pro Jahr, d. h. Schulmaterial und Kleidung in diesem Wert.
— Wir bezahlen Lehrer-innen, wenn die Regierung die Schulen im Stich lässt
— Wir suchen Patenschaften für bedürftige Kinder. Jeder Pate/Patin kann mit seinem Patenkind in Kontakt kommen
— Wir fördern begabte Kinder auf dem College und in den Berufsschulen

 

Angpang mit seiner neuen Schule

Angpang liegt im Distrikt Solukhumbu, nicht weit von dessen Hauptstadt Salleri. Von dort kann man in drei oder vier  Tagen nach Lukla und Namche Bazar aufsteigen, dem Startpunkt für die Everest-Wanderungen. Der hellblaue Winkel unten links ist die Schule.

„Kinder von Nepal“ unterstützt inzwischen Kinder und Schulen in den Dörfern Anpang, Ghunsa, Mude, Maidane, Patale, Kerung, Tingla, Necha, Junbeshi, Okhaldhunga und Bagam. Lange unterstützten wir auch die  Gesundheitsstationen in Angpang und Patale.

Wie jedes Jahr können Sie mit dem Kauf eines Kalenders unseren Verein unterstützen. Informationen finden Sie HIER.

„Kinder von Nepal“ hat 48 Mitglieder. Vorsitzende sind Thomas Knauber, früher 30 Jahre lang Redakteur, und Wolfgang Nierhoff, der Bürgermeister von Pegnitz.

Wenn Sie Informationen brauchen: Thomas Knauber, Karl-Bröger-Str. 7, 91257 Pegnitz, Telefon 09241 / 30 55. thomas.knauber∂t-online.de.

Kalender 2026

Unser neuer Kalender ist da. Er kostet wie bisher 12 Euro, hat das Format 42 x 34 cm und sehr schöne Bergbilder mit guten Texten, die jeden Monat begleiten. Sie stammen von Reisenden und Bergsteigern im Himalaya, von berühmten Pionieren Nepals.

Wir schicken den Kalender gerne zu, aber das Porto kostet 5 Euro.

Direkt gibt es den Kalender in Nürnberg bei Trachten-Hülf (Wölkernstr. 41), im Nepal-Geschäft „Namaste“ (Johannisstr. 25), im LoLa (Nonnengasse 18) und bei Globetrotter (Josephsplatz 8).

In Erlangen bei Optik-Sommerfeld (Friedrichstr. 2) und in Forchheim bei Optik-Gerber (Hauptstr. 48).

In Bayreuth in der Stadtbücherei und in Pegnitz bei den Buchhandlungen Löhr sowie Schorner und im Bioladen. In Hersbruck bei „Greenhorn“ und „Freizeit-Fanatiker“, in Lauf im Outdoorladen.

In Auerbach beim Dritte-Welt-Laden und bei Sport-Dörrzapf – und in Betzenstein im  „Rock-Store“.

Nepal Abend in Pegnitz

Unser Nepal-Abend in Pegnitz Ende Februar war sehr schön, mit Gästen bis aus Nürnberg, Lauf und Hirschbach.

Sunita sagte vorher: „Wir müssen es so wie in Auerbach machen, uns als Team besprechen. Das war so schön in Auerbach.“ Hab ich gesagt: „Team gibts keins, wir zwei sind das Team.“ Und Sunita sagte: „Wir müssen unbandig werben! Überall werben!“ Hab ich gemacht. Sunita danach: „Thomas, viel zu viel geworben! Ich hab sogar an der Ampel zum Rewe ein Plakat gesehen.“

Dann kamen die Imbiss-Vorbereitungen. Sunita, ihre Freundin Ani aus Kathmandu (sie studierte Lebensmittelchemie in Kulmbach) und Avis im Ober-Stress. Dann war es Viertel vor sieben und noch kein Mensch da. Irgendwer hat beruhigt: „Das ist so wie in Auerbach, die kommen alle erst um sieben.“ Und tatsächlich: Mehr als die Hälfte der 60 Stühle ist plötzlich besetzt.

Christian Oberlander begann mit Bildern seiner Reise durch Nordindien und Nepal. Er ist Fotokünstler und hat einen sanften Humor. Entsprechend lustig und eigen sieht er die Dinge. Und sagte: „In Neu Delhi darfst du nicht zu Fuß wo hingehen. Zu gefährlich. In Kathmandu kannst du überall hingehen. – In Indien ist keine Ordnung. In Nepal überall, sogar in den wirren Stromkabeln. Du siehst auch nur saubere Frauen und Kinder. Und du kannst dich zu Kindern in einen Innenhof setzen, die Pingpong spielen – sie spielen freundlich weiter. Keiner bettelt.“

Sunita erzählte von den 123 Sprachen ihres Landes, von den Festen – eins dauert 15 Tage -, und vom Verbrennen der Toten. Damit ihre Seelen leichter in das fünfte Element kommen, in den Weltraum.

Und ich schloss etwas zu unserer Hilfe in Nepal an. Vergaß aber zu sagen: Wer das erste Mal in den Bergen wandert, spürt herzliche Menschen. Wir aber sind technische Menschen. Er sieht auch unser Mittelalter dort und freut sich dran: Ruß in den Küchen, Feuer in kleinen Lehmöfen, kaum Licht, alles so idyllisch. Aber er trifft auch die Nonne, die sagt. „Im nächsten Leben werd ich Tourist.“

Und der Wanderer hirnt und hirnt, was er einführen könnte, um den Menschen auf 3000 m Höhe etwas zu verdienen zu geben. Bis er draufkommt, dass es nichts gibt. Weil es keine Kunden gibt. Keiner kann was bezahlen. Die Menschen leben von ihrer kleinen Mais- und Kartoffelterrasse. Geldmünzen sehen sie nicht.

PS: Unsere Nepal-Spezialitäten erbrachten 260 Euro an Spenden und der Kunstandwerkverkauf 160 Euro. Die Raummiete spendete jemand.